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Übergabe Oszillationsliege
Thomas Kretschmer übergibt als Vertreter der star-medico®/medicotherm® die Therapieliege an das Team des Morassina-Gesundheitszentrums.
Die Firma star-medico®/medicotherm® unterstützt das Morassina Gesundheitszentrum in Schmiedefeld "Medizin ohne Beipackzettel" heißt das Motto des Morassina Gesundheitszentrums mit Heilstollentherapie. Das Konzept beinhaltet verschiedene Bausteine mit ganzheitlichen, nachhaltigen, nebenwirkungsfreien und auf natürlicher Basis beruhenden Anwendungen und Kombinationen. Um das gesamte und reichhaltige Angebot weiter auszubauen, gibt es neben der Heilstollentherapie bereits eine Sauna- und Kneipplandschaft, Terrainwanderwege, Außentretbecken, Sonnenterasse, Sinneswege, Wellness und Erholung auch die Möglichkeit verschiedene Massagetherapien zu genießen. Mit der neuen Therapieliege der Firma star-medico® /medicotherm® kann man ab sofort auch die Vorteile der Oszillationstherapie in Schmiedefeld nutzen. Sie ist somit ein Bindeglied zwischen der Behandlung von Atemwegserkrankungen und lästigen Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden, Gelenksbeschwerden, Arthrose, Arthritis oder Rheuma usw. Anfang der 80er Jahre wurde die Methode der Tiefen - Oszillationsmassage am Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen - Nürnberg entwickelt. Zunächst fand sie Anwendung in der stationären und ambulanten Krebsnachsorge. Später auch bei schmerzhaften Verspannungen; Kopfschmerzen; Migräne; Sportverletzungen; Bandscheibenproblemen; Asthma; Narbenbehandlungen; Osteoporose; Arthrose; Gelenkschmerzen; Lymphstau; Weichteilrheumatismus; Rheuma; Rückenschmerzen; Schlafstörungen usw.
Auf Grund der erstaunlichen Therapieerfolge hat diese Methode inzwischen auch Ihren Einzug in den Bereich der Gesundheitspflege und Prävention gehalten. Anwendung findet sie heute unter anderem:
- begleitend beim Fasten und zur Gewichtsreduktion
- zur allgemeinen Regeneration, zur Entspannung
- zu Entschlackungskuren und zur Entsäuerung
- zur Cellulite Behandlung
Im Gegensatz zur herkömmlichen Elektrotherapie wirkt sie nicht auf das Nerv-Muskel-System sondern auf das Bindegewebe. Die schmerzfreie Behandlung ist eine angenehme Therapie, verbessert das Fließgleichgewicht im Gewebe, reduziert Spannungszustände, fördert die Bewegungsbereitschaft und sorgt für Entspannung und Wohlgefühl. Dazu gilt die Anwendung als Nebenwirkungsfrei- und wird deutschlandweit bei über 2000 Fachanwendern und über 200 Fachkliniken sowie auch im Privatbereich als orthopädisches Schlafsystem, aber auch als Massagematratze für Wohnmobile und LKW erfolgreich angewendet.
Morassina Gesundheitszentrum mit Heilstollenkurbetrieb
Morassina Gesundheitszentrum mit Heilstollenkurbetrieb wurde am 04. März von der Thüringer Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht feierlich eröffnet.
Video zur Eröffnung hier!
Am 04.März 2011 übergab die Thüringer Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht das Morassina Gesundheitszentrum seiner offiziellen Bestimmung. Gleichzeitig bekannte sich Frau Ministerpräsidentin als Fan der Morassina und bestätigte das wir sie auch weiterhin als Schirmherrin des Morassina Gesundheitszentrums nennen dürfen.
Für Schmiedefeld, die Region, landkreisübergreifend und thüringenweit ist ein Novum geschaffen. Betroffene atmen tief durch, bestimmte Hautkrankheiten werden mit Erfolg therapiert, physisch und psychische Befindlichkeiten erfolgreich stimuliert und nach kneippschen Regeln aktiviert. Eben Medizin ohne Beipackzettel!
Die Angebote sind komplett barrierefrei und nach modernsten wissenschaftlich-, medizinischen Erkenntnissen gestaltet.
Die therapeutischen Anwendungsbereiche erfüllen somit alle Qualitätsstandards.
Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann suchen Sie einfach Kontakt zu uns!
Ihr Morassinagesundheitsteam vom Schwefelloch.
Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht, Bürgermeister Hanno Leidel, MdL Gerhard Günther, Leiterin Andrea Otte, MdB Carola Stauche

Feierliche Weihe durch Pfarrer i.R. Hans Jürgen Lange
Pressbericht - Pottenstein am 13.11.2010
Vertreter aller Mitgliedsorte im Deutschen Heilstollenverband trafen sich zur Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Deutscher Heilstollenverband“ am 13. September im fränkischen Pottenstein, einem Mitgliedsort des Verbandes. In Ihren Grußworten zeigten der gastgebende Bürgermeister von Pottenstein, Herr Stefan Frübeißer, sowie der Verbandspräsident und Oberbürgermeister der Stadt Aalen Herr Martin Gerlach die Entwicklung des Verbands und dessen Perspektiven auf. In einer Zeit von gravierend expandierenden Umweltbelastungen, nimmt der Druck auf zusätzlich zu verkraftende Immunsystem steuernde Faktoren im menschlichen Körper ständig zu. Der Deutsche Heilstollenverband wirkt diesem Trend vehement entgegen. Es wird derzeit bundesweit von 10 Standorten repräsentiert. Heilstollen sind untertägige Einrichtungen, die in natürlichen Hohlräumen oder aufgelassenen Bergwerksanlagen betrieben werden. In Deutschland beginnend seit 1936, haben seitdem Millionen von Anwendungen Betroffenen von Erkrankungen der Atemwege sowie spezielle Hauterkrankungen Linderung und Heilung unter völlig stress- und nebenwirkungsfreien Verhältnissen gebracht. Eben: „Medizin ohne Beipackzettel“
Durch zahlreiche auf hohem wissenschaftlichem Niveau durchgeführte Studien, Gutachten, Forschungsarbeiten etc. ist die medizinische Wirksamkeit von Heilstollenaufenthalten überzeugend belegt. Strenge Qualitätsstandards, unter - und übertage, garantieren eine hohe Konstanz der gesundheitsfördernden Parameter.
Heilstollenkuren sind echte Alternativen gegenüber chemisch- pharmazeutischen Präparaten die mit dem Hinweis: „befragen Sie ihren Arzt oder Apotheker“ im Handel sind. Der Landkreis Saalfeld/Rudolstadt war mit seinen zwei Heilstollen, dem „Sankt Barbara“ Heilstollen des Schaubergwerkes Morassina in Schmiedefeld und dem Saalfelder Enamatorium der Feengrotten, in Pottenstein vertreten.
Zwei interessante Vorträge zum Thema Untertage- Klimatherapie bei kindlichem Asthma sowie die ausschlaggebenden Faktoren die zu COPD führen zeigten unter anderen die medizinischen Vorteile gegenüber der Schulmedizin auf.
Was derzeit die Bayern ebenso wie die Thüringer bewegt, ist die Tatsache, dass in beiden Freistaaten eine Änderung der jeweiligen Kur- und Bädergesetze noch nicht erfolgte, obwohl der Deutsche Heilbäderverband Untertagekuren wieder anerkannt und den Heilquellen - und Peleoid - Kurbetrieb gleichgestellt hat.
Trotz dieses wichtigen Schrittes können die Kurkosten von den Krankenkassen nicht übernommen werden, da hierfür die gesetzliche Verankerung des Status Ort mit Heilstollenkurbetrieb sowie der gesundheitsfördernden Heilstollenaerosole als natürliches Heilmittel im Thüringer Kurortgesetz erforderlich sind. Im Ergebnis einer Befahrung beider Heilstollen durch den Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft und Technologie, Herrn Staschefski am 29.Juli dieses Jahres, wird sich Anfang 2011 der Thüringer Landtag mit diesem Problem befassen.
Wir hoffen auf eine positive Entscheidung in Sinne vieler Betroffener. Wenn dem so wäre, wäre das jahrelange Ringen des Heilstollenverbandes von Erfolg gekrönt.
29.07.2010, 14:00 Uhr - Novellierung des Thüringer Kurortegesetzes soll erfolgen.
Bemühungen von MdL Kowalleck erfolgreich.
In den Saalfelder Feengrotten und im Schmiedefelder Schaubergwerk „Morassina“ wird seit Jahren die Heilstollentherapie als natürliche Heilmethode bei Patienten mit Atemwegserkrankungen und allergischen Krankheitssymptomen angewandt. Verschiedene Bundesländer haben das Prädikat „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ in ihre Kurortgesetze aufgenommen. Leider sieht das Thüringer Kurortegesetz (ThürKOG) eine solche Anerkennung bislang nicht vor. Dass diese Prädikatisierung im Thüringer Kurortegesetz festgeschrieben wird, dafür setzen sich die Verantwortlichen beider Schaubergwerke gemeinsam mit der Stadt Saalfeld und der Gemeinde Schmiedefeld sowie dem Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck ein.
20 Jahre Deutscher Heilstollenverband
„Wir möchten dem Staatssekretär gern vor Ort einen Überblick über die touristischen und wirtschaftlichen Potentiale unserer Region vermitteln und mit ihm Fragen zur Gesetzesänderung und zur Weiterentwicklung der touristischen Angebote in der Region besprechen. Mit seiner Zuständigkeit für das Ressort Tourismus ist das Thüringer Wirtschaftsministerium für uns einer der wichtigsten Partner für die Umsetzung zukünftiger Vorhaben. Die Prädikatisierung über das Thüringer Kurortegesetz ist für unsere Heilstollenbetreiber ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Anerkennung der Therapie durch die Krankenkassen.“, sagte Kowalleck im Vorfeld des Besuches.
Staatssekretär Staschewski, der sich bei seinem Besuch von beiden Standorten beeindruckt zeigte, sicherte seine Unterstützung zu und versprach, den Prozess zur Aufnahme des Prädikates „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ in das Thüringer Kurortegesetz zu beschleunigen. Bis zum 1. Quartal 2011 sollen seitens des Wirtschaftsministeriums die Grundlagen für die Prädikatisierung geschaffen sein.
Landtagsabgeordneter Maik Kowalleck betonte in seinen Ausführungen: „Der Besuch des Staatssekretärs heute ist nachhaltiger als jeder Lottomittelbescheid.“
Neben der Heilstollenthematik war vor allem die zukünftige Vermarktung des „Tourismuslandes Thüringen“ Inhalt der Gespräche. Staschewski betonte die Notwendigkeit eines einheitlichen Erscheinungsbildes und einer gemeinsamen Plattform für die touristischen Angebote. Die Struktur des Thüringer Tourismus müsse entflochten und übersichtlicher gestaltet werden. Der Staatssekretär konnte Vorschläge zur gezielten Werbung im In- und Ausland, zu familienfreundlichen Angeboten und zur Organisation der touristischen Vermarktung mitnehmen.
Bundestagsabgeordnete Carola Stauche äußerte die Überzeugung, dass die Thüringer Städte und Gemeinden beim Thema Tourismusvermarktung stärker einbezogen werden müssen. „Ohne unsere Kommunen läuft es nicht. Ich halte es deshalb für wichtig, dass der Städte- und Gemeindebund Thüringen mit ins Boot genommen wird.“, so die Abgeordnete.
Die zu Beginn des Jahres vom Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck gestellte Anfrage an die Landesregierung, ob diese eine Aufnahme des Prädikats „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ in das Thüringer Kurortegesetz plane, wurde seitens des Wirtschaftsministeriums positiv beantwortet.
Daraufhin hatte Kowalleck den Staatssekretär im Thüringer Wirtschaftsministerium, Herrn Jochen Staschewski, zu einem Vor-Ort-Besuch in die Heilstollen des Schaubergwerkes „Morassina“ in Schmiedefeld und der Saalfelder Feengrotten eingeladen.
Pressemitteilung
Auf Vorschlag des Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck (CDU) nutzten die „Saalfelder Feengrotten“ und das Schaubergwerk „Morassina“ die Plenarsitzung am 27. Mai, um ihre touristischen Einrichtungen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, den Thüringer Ministern und Staatssekretären sowie den Abgeordneten des Thüringer Landtags vorzustellen. Dabei stand neben den touristischen Angeboten vor allem die Werbung für die Heilstollen mit ihrer nachweislich gesundheitsfördernden Wirkung im Vordergrund. An beiden Standorten wird seit mehreren Jahren die Heilstollentherapie als natürliche Heilmethode bei Patienten mit Atemwegserkrankungen und allergischen Krankheitssymptomen angewandt. Verschiedene Bundesländer haben das Prädikat „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ in ihre Kurortgesetze aufgenommen. Leider sieht das Thüringer Kurortegesetz (ThürKOG) eine solche Anerkennung bislang nicht vor. Dass diese Prädikatisierung im Thüringer Kurortegesetz festgeschrieben wird, dafür setzen sich die Verantwortlichen beider Schaubergwerke gemeinsam mit der Stadt Saalfeld und der Gemeinde Schmiedefeld sowie dem Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck ein. Das rege Interesse und die mit Landespolitikern im Foyer des Thüringer Landtages geführten Gespräche stimmten die Akteure optimistisch, dass man dem gesteckten Ziel an diesem Tag einen guten Schritt näher gekommen ist.
V.i.S.d.P. Maik Kowalleck, Mitglied des Thüringer Landtags, CDU-Bürgerbüro, Obere Straße 17, 07318 Saalfeld, Tel./Fax: 03671 625279, Mobil: 0175 2277662, E-Mail: info@maik-kowalleck.de
Hochbetrieb im Schwefelloch zur Gesundheitsmesse am 09.Mai 2010
An die 300 Gäste konnten am letzten Sonntag zur 3. Gesundheitsmesse im Schaubergwerk Morassina begrüßt werden, darunter viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft sowie verschiedenen medizinischen und auf Prävention ausgerichteten Bereichen.
Allein die Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Frau Carola Stauche, die zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Maik Kowalleck (beide CDU) gekommen war, zeigt das Interesse und die Bedeutung, welche den Gesundheitspaketen, die unter dem Motto „Prävention zwischen Rauhügel und Schwefelloch - Medizin ohne Beipackzettel“ geschnürt sind, beigemessen wird. Letztens soll im Thüringer Landtag in Kürze über die Einführung der Begriffsform „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ entschieden werden.
Formal sind die Kriterien, den Morassinaort Schmiedefeld betreffend, erfüllt und hervorhebend als besonderes Alleinstellungsmerkmal- alle Angebote, Übertage sowie Untertage- sind barrierefrei.
Im Verlauf von drei informativen Führungen im Heilstollen wurden die Vorteile einer Untertagekur und deren Wirkungsweise in Kombination mit den kneippschen Ganzheitsprinzipien erklärt.
Auch zum Stand der Umbauarbeiten sowie dem weiteren Vorhaben wurde umfassend informiert. Die Veranstalter, die Gemeinde Schmiedefeld und das Team vom Schaubergwerk Morassina sehen den Schwerpunkt einer solchen Messe darin, die Möglichkeiten von alternativen Heilmethoden einem breiten Interessenkreis nahe zu bringen. Dem wurde auch der Kreis der Aussteller gerecht. Unter anderenstellten der Kneipp-Bund Landesverband Thüringen e.V., Ernährungsberatung Elke Unger, Rennsteig -Outor-Center Heiko und Elisa Walter, Physiotherapie Isabel Nawratil, DRK Saalfeld/Rudolstadt, Saftbar Steinachgold, Schlaf- Gesundheits- und Medizinproduktberater aus Neuenbau ihre Angebote, Inhalte oder ihre Produkte zur Schau.
Viel Aufmerksamkeit erregte Denny Fröhlich mit seinen Kochkünsten. Ein Dank gilt den fleißigen Helfern, die in erprobter Weise für das gute Gelingen der Veranstaltung sorgten, verbunden mit einem großen Lob an Olaf Reußner, der als Moderator eine hervorragende Partie gab.
23.04.-24.04.2010 - 19. Verbandstagung des Deutschen Heilstollenverbandes in Bad Grund
Derzeit gehören dem Verband 9 Mitgliedsorte an, die Gesundheit aus dem Schoß der Erde in natürlichen Höhlen oder aufgelassenen Bergwerksanlagen, eben Medizin ohne Beipackzettel, anbieten. Im Verlauf der diesjährigen Tagung wurde Münstertal/Schwarzwald das ??? Diplom verliehen. Somit sind bundesweit 7 Standorte als Ort mit Heilstollenkurbetrieb zertifiziert. Schmiedefeld erhielt das ??? Diplom bereits 2009 und hat somit alle Qualitätsvorhaben erfüllt. Demnächst wird das Thüringer Kur- und Bädergesetz um die Begriffsbestimmung „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ erweitert. Mit Sicherheit sind dadurch für den Morassinaort Schmiedefeld und das Schaubergwerk medizinisch- und auch wirtschaftliche Effekte im Sinne der Betroffenen zu erwarten.
16.04.2010 - Neues Prädikat im Kurortegesetz soll Orte mit Heilstollen aufwerten
Kowalleck: Gute Nachricht für Patienten und den Tourismus
Das Prädikat "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" soll in das Thüringer Kurortegesetz integriert werden. Das hat heute in Erfurt der Saalfelder Abgeordnete Maik Kowalleck mitgeteilt. Wie sich aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten ergibt, soll das Kurortegesetz entsprechend geändert werden. Die Orte werden dadurch zwar nicht zu klassischen "Bädern", dürfen aber mit dem Prädikat werben.
In Thüringen existieren zwei Heilstollen, unter anderen der „Sankt Barbara“ Heilstollen des Schaubergwerkes Morassina in Schmiedefeld. Kowalleck will den medizinischen und wirtschaftlichen Nutzen dieser Einrichtungen mehren: "Umwelt- und stressbedingte Krankheiten sind auf dem Vormarsch, alternative Heilmethoden wie die Speläotherapie werden immer bedeutender. Der Markt für die "Medizin ohne Beipackzettel" wächst. Wir sollten die Heilstollen als Bausteine für einen ganzheitlichen Tourismus nutzen."
Das Prädikat "Ort mit Heilstollenkurbetrieb" wird bisher nur in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen vergeben. Kowalleck wirbt dafür, in Thüringen die Betreiber der Heilstollen, Kommunalpolitik, örtliche Wirtschaft und Krankenkassen frühzeitig in die Arbeit an der Gesetzesänderung einzubeziehen.
Gesundheitspaket geschnürt 23.09.2009
„Prävention zwischen Rauhügel und Schwefelloch - Medizin ohne Beipackzettel“ - unter diesem Motto stand eine Gesprächsrunde. Eingeladen hatten dazu gemeinsam die Gemeinde Schmiedefeld, der Förderkreis „Morassina“ e.V. und die Thüringen-Kliniken GmbH. Ausgewählte Repräsentanten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medizin, Wissenschaftler und Krankenkassen wie waren gekommen, um Informationen zu erhalten, wie in Schmiedefeld mit den Heilkräften der Natur umgegangen wird, wie Prävention und demographische Tendenzen zukunftsorientiert einer möglichst breiten Klientel vermittelt werden.
Auf der Grundlage des Musterprojektes für den Freistaat Thüringen im Sinne eines Kneipptherapiezentrums mit Heilstollentherapie sind Kombinationspakete entwickelt, die vor allem für Betroffene mit Erkrankungen der oberen Atemwege, Hautkrankheiten oder physischen Problemen von Nutzen sind. Anhand der einzelnen Bausteine wurden Kombinationsmöglichkeiten aufgezeigt, die eine Teilkostenübernahme durch die Krankenkassen rechtfertigen. Die Vertreterin der AOK plus signalisierte bereits die Zusammenarbeit auf präventivem Gebiet.
Im Gesamtpaket enthalten ist auch eine sportwissenschaftliche Studie, die anhand ergometrischer Belastungen in einen Heilstollen die Steigerung der aeroben Ausdauerfähigkeit beinhaltet.
Der Morassinaort - Schmiedefeld selbst war bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts Höhenluftkurort. Analysen aus jüngster Zeit bescheinigen Schmiedefeld Klima- und Wetterdaten sowie eine Luftqualität, die höchsten Anforderungen zur Prädikatisierung als Kurort entsprechen. Während der Diskussionsrunde wurde reell eingeschätzt, dass in Schmiedefeld hinsichtlich des Titels „Kurort“ Nachholbedarf in der Infrastruktur besteht. Eine aufgezeigte Möglichkeit sieht das „Schwefelloch“ als Sondergebiet.
In allen Diskussionsbeiträgen wurde deutlich, dass die Heilstollenkuren nicht mehr als ein alternatives Heilmittel zu betrachten sind, sondern eine medizinische Qualität erreicht haben. Das Schaubergwerk „Morassina“ mit seinen gesundheitsfördernden Einrichtungen ist sowohl unter- als auch übertage barrierefrei ausgestattet. Dies ist ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal.
Ministerin im „Sankt Barbara“ Heilstollen
Zu einem Arbeitsbesuch haben der Förderkreis „Morassina“ und die Gemeinde Schmiedefeld die Thüringer Sozialministerin Frau Christine Lieberknecht, sowie die MdL`s Carola Stauche und Maik Kowalleck ins Schaubergwerk Morassina eingeladen.
Zugegen waren auch die VG Vorsitzende Alexandra Seelig, Herr Bürgermeister Hanno Leidel und der Pressesprecher der Thüringen - Kliniken „Georgius Agricola“ Saalfeld, Herr Steffan Breit.
Es wurde das Musterprojekt für den Freistaat Thüringen im Sinne eines Kneipp - Therapiezentrums mit Heilstollentherapie, Baustein Morassina vorgestellt. In ihren Einführungsvorschlag hob die Leiterin des Schaubergwerkes Morassina die gesundheitsfördernden Potentiale zwischen Rauhügelmassiv und Schwefelloch hervor. Sie betonte, dass der Rauhügel im Klima und Wettergeschehen eine Sonderposition im Thüringer Schiefergebirge darstellt und auf Grund dessen von 1920 bis 1957/58 die Bezeichnung Höhenluftkurort trug. An diese Tradition will man, so Bürgermeister Hanno Leidel wieder anknüpfen und im Schmiedefelder Gesundheitspaket die Höhlentherapie mit Erweiterung von Heilwassertrinkkuren bis hin zu Anwendungen mit Radium - und radonhaltigen Schlammpackungen einbringen. Zahlreiche Analysen und Gutachten die Übertage und Untertage Schmiedefeld Kurortcharakter auf hohem Niveau bestätigen, liegen vor.
Eine Magisterarbeit, in der die Gewichtsabnahme unter den präventiven und gesundheitsfördernden Bedingungen des Heilstollens untersucht wird, steht kurz vor ihrem Abschluss.
Doch das Problem bleiben die Krankenkassen, die eine Kostenübernahme für derartige Kuren nur in Einzelfallentscheidungen gewähren. Deshalb regen die Schmiedefelder an, das Schwefelloch, so heißt der Flurteil von Schmiedefeld, in dem das Schaubergwerk mit all seinen Einrichtungen wie Heilstollen, Kneippanlagen, Terrainwander -und Kurwegen liegt, als Sondergebiet zu erklären. Somit könnte einer Kostenübernahme nichts mehr im Wege stehen.
Die Ministerin und die Beiden MdL`s haben großes Interesse an dem Abläufen im Schwefelloch gezeigt und werden ihren Fachgremien entsprechende Aufgaben erteilen.
Man hat begriffen, dass die Natur etwas ganz besonderes für Schmiedefeld vorgesehen hat, eben Medizin ohne Beipackzettel. - Gesundheit und Prävention pur.
23.09.2009
Besichtigung des Schaubergwerkes „Morassina“
Ort: Schwefelloch 1, Schmiedefeld
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie



